A-Klasse Mainz-Bingen (14. Spieltag): FSV Oppenheim - TSVgg Stadecken-Elsheim 5:0 (2:0)

Peinlich! Erniedrigend! Schlecht!

 

FSV Oppenheim:
Merker, Schwarz, Brand, Deparade, Florio, Weiss (22., Georgiev),
Ahmed (60., Rech), Schmidt, Rolinger, Heise, Marx

TSVgg Stadecken-Elsheim:
Klonek, Wolf Y., Luff, Große Böckmann, Hadzipasic, Antwerpes,
Klapper, Klein (60., Sinock), Haar, König, Krützfeld

Tore:
1:0 Marx (20.), 2:0 Marx (30.), 3:0 Ahmed (57.), 4:0 Rech (68.), 5:0 Heise (75.)

Florian Sieben und Tim Antwerpes I Nach dem beinahe berauschenden Spiel gegen Mommenheim dachte man schon, die Erste Mannschaft sei nun über den Berg und könne das Feld von hinten aufräumen. Die Leistung, welche dann aber nur eine Woche später gegen den FSV Oppenheim abgeliefert wurde, lässt vor dem so wichtigen Duell gegen Türkgücü Mainz schlimmes ahnen. Kein Kampf, keine spielerischen Elemente und taktisch vollkommen desolat präsentierte sich eine Mannschaft, die diese Bezeichnung eigentlich an diesem Tag nicht hätte tragen dürfen. Mit solch einer Leistung steigt man ab, damit sollte man sich auseinandersetzen. Zwar darf in der momentanen Situation der Zweitplatzierte aus Oppenheim nicht der Maßstab sein, doch darf man sich trotz allem, auch nicht so an die Wand spielen lassen. Bedenklich auch, dass man beinahe das Gefühl hatte, mit einem oder mehr Mann weniger zu spielen, da das Tagwerk einzelner Spieler einer Arbeitsverweigerung glich. Hier muss sich nun einiges tun, will man nach diesem Nackenschlag wieder in die Spur kommen, nach einem Spiel, bei dem man anfangs nicht dachte, dass es so schlimm enden würde. Einigermaßen ordentlich kam man in die Partie. Zwar war vom Start weg der FSV feldüberlegen, doch dies war, aufgrund der Tabellensituation, nicht gänzlich ungewöhnlich. Doch bereits nach einer viertel Stunde stellte man auf Seiten der Ersten den Spielbetrieb ein und es dauerte nur fünf Minuten, bis FSV-Stürmer Marx dies für sich nutzte und zum 1:0 für die Gastgeber versenkte. Den Spaß am Tore schießen gefunden, war es nur 10 Minuten später wieder Marx, der den 2:0 -Halbzeitstand erzielte.

Nach einer wahren Kabinenpredigt hoffte man auf Besserung, die sich jedoch nicht einstellte. Stattdessen unterliefen nun auch dem sonst so sicheren Christopher Klonek unerklärliche Fehler, als er beim 3:0 durch Ahmed nach einer knappen Stunde böse danebengriff. Es fehlte nun alles: von der Einstellung bis zur Zweikampfführung und so lud man die Gastgeber förmlich zum Tore schießen ein, was der eingewechselte Rech in der 68. Minute dankend annahm und das 4:0 erzielte. Den Schlusspunkt, nach einer gut herausgespielten Kombination, setzte in der 75. Minute dann Heise mit dem fünften Tor gegen eine Erste Mannschaft, die sich nun vollkommen aufgegeben hatte und Glück hatte, dass es nur bei diesen fünf Gegentreffern blieb.

So geht es nicht, das sollten alle Beteiligten wissen und hoffentlich wissen, dass man im nächsten Spiel einiges Gut zu machen hat.

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