B-Klasse Mainz-Bingen West (06. Spieltag): TSVgg Stadecken-Elsheim II - SpVgg Viertäler 2:3 (2:2)

Alu-Pech verhindert Punktgewinn

TSVgg Stadecken-Elsheim II:
Böhme, Hußmann, Lörsch (78., Scherffius E.), Uphues, Szustak, Ahmed,
Becker, Kaufmann, Harth, Hornke, Dechent J. (61., Doll)

SpVgg Viertäler:
Eller, Viehrig (36., Löschner), Dalgaard, Graßmann, Kurz, Hastenplug V. (15., Hastenplug B.),
Stipp, Laudert L., Laudert S., Wysotzki, Merkelbach

Tore:
0:1 Stipp (30.), 1:1 Hornke (34.), 1:2 Stipp (37.), 2:2 Becker (44.), 2:3 Laudert (50.)

 

Florian Sieben I Wie knapp Erfolg und Misserfolg beieinander liegen, musste die Zweite Mannschaft beim Heimspiel gegen Angstgegner aus Viertäler bitter erfahren. 2:3 in Rückstand war es Pascal Hornke, der in der Nachspielzeit aus der Distanz abzog und der Ball in Richtung Winkel flog. Ginge er rein, wäre das 3:3 ein großer Erfolg. Doch der Ball entschied sich anders, flog an die Latte und das Spiel endete in der Niederlage.

Die 90 Minuten davor bot eine sehr junge Mannschaft, die im Schnitt nur knapp über 20 Jahre alt war, einen beispielslosen Kampf. Chancen auf beiden Seiten waren die Folge, doch die Gäste waren die Ersten, die nach einer halben Stunde darauf Kapital schlugen. Zum ersten Mal gelang es der Abwehr nicht ausreichend in die Zweikämpfe zu kommen und so fiel Stipp der Ball, der zuvor bestimmt 3-4 Mal hätte geklärt werden können, vor die Füße und dieser ließ sich nicht zwei Mal bitten und versenkte ihn zum 0:1. Doch die Antwort folgte prompt. Nur vier Minuten später, nach einem Einwurf und einem langen Ball, war es Pascal Hornke, der das Spielgerät zunächst gekonnt an- und mitnahm und es schließlich im Winkel unterbrachte. Aber auch das Remis hatte nur eine kurze Haltbarkeit. Wieder nur drei Minuten später war es wiederum Stipp, der die erneute Führung der Gäste erzielte. Aber auch auf diesen Rückstand hatte die Zweite Mannschaft, noch vor der Pause, eine Antwort parat und es war Felix Becker, der einen langen Eckball am zweiten Pfosten per Seitfallzieher in die Maschen drosch.

Man wollte das Spiel gewinnen, so die Ansage in der Pause. Doch zunächst musste man wieder einen Rückstand hinnehmen, als fünf Minuten nach Wiederbeginn Gäste-Kapitän Laudert einen Eckball von der linken Seite mit dem Kopf zum 2:3 einnickte. Das Spiel nun offen, doch die Chancen fehlten – bis eben zur benannten Nachspielzeit. Und so verlor man denkbar knapp wie unglücklich gegen einen, an diesem Sonntagmittag keinesfalls überlegenen, sondern vielmehr glücklicher agierenden Gegner aus Viertäler. Eine weitere Lektion, welche die sehr junge Mannschaft jetzt verarbeiten muss, bevor es zum nächsten Spiel geht.

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