Kreispokal Mainz-Bingen (1. Runde): VfL Frei-Weinheim II - TSVgg Stadecken-Elsheim II 3:2 (3:0)

Pokalträume der Zweiten früh beendet

VfL Frei-Weinheim II:
Göcks, Paglia, Uljanow, Heinrich, Bornas, Meier, Abdirahman, Bouyahi,
Fabian, Kuhn (70., Schmitz), Muschalowski (78., Hastreiter)

TSVgg Stadecken-Elsheim II:
Grosser, Lörsch, Britz, Hofmann (46., Pollok), Wolf D., Becker, Dechent J.,
Uphues, Hornke, Doll (46., Hintsch T.), Seifert (46., Szustak)

Tore:
1:0 Meier (25.), 2:0 Fabian (36.), 3:0 Fabian (42.), 3:1 Wolf D. (80.), 3:2 Uphues (90.+1)

 

Florian Sieben I Der Traum vom Weiterkommen im Pokal sollte für die Mannschaft von Spielertrainer David Wolf nur kurz währen. Nach einer schwachen Leistung, vor allem in der ersten Hälfte, verlor man vollkommen verdient gegen die Reservemannschaft des Vfl Frei-Weinheim mit 2:3 und verabschiedete sich damit frühzeitig aus dem Kreispokal. Dabei fing es für die Zweite keinerlei schlecht an. Zwar ging die erste Möglichkeit noch an die Gastgeber, doch im Anschluss machte die TSVgg das Spiel und nach neun Minuten war es David Wolf, der einen Freistoß aus zentraler Position an den Pfosten setzte. Es folgten Möglichkeiten für Alexander Uphues und Pascal Hornke, doch die Führung wollte einfach nicht fallen.

Was dann folgte, lässt sich kaum erklären. Frei-Weinheim wurde stärker, doch es war nun auch die Zweite, die stark abbaute und folgerichtig nach 25 Minuten, durch den Treffer von Meier, mit 0:1 in Rückstand geriet. Es wollte nun gar nichts mehr gelingen und nur elf Minuten nach dem Führungstreffer war es Stürmer Fabian, der mit einem wunderschönen Distanzschuss in den Winkel die Führung für die Gastgeber ausbauen konnte. Die vermeintliche Entscheidung folgte in der 42. Minute und es war wieder Fabian, der nach einer herausragenden VfL-Stafette den Ball zum 0:3 einnetzte.

David Wolf zog in der Halbzeit alle Register, wechselte drei Mal und stellte die Formation um, mit dem Ergebnis: das Spiel der Zweiten wurde wieder besser, ohne jedoch zwingend torgefährlich zu werden. Erst in der 80. Minute, als es scheinbar zu spät war, gelang der Anschlusstreffer durch David Wolf, der nach einer gelungenen Aktion über die linke Seite von Alexander Uphues bedient wurde und den Ball versenkte. Sogar das 2:3 gelang noch, nach Ecke von Pascal Hornke köpfte Alexander Uphues ein, doch es sollte zu spät sein. Nur kurze Zeit später beendete der gute Schiedsrichter die Partie und das Pokal-Aus der Zweiten war endgültig besiegelt. Doch auch wenn das Spiel verloren ging und die erste Halbzeit alles andere als gut war, beugte man sich zumindest in der zweiten Hälfte gegen die Niederlage und bewies Kampfgeist. Eine Eigenschaft, die im Kampf um den Klassenerhalt Gold wert sein kann.

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