A-Klasse Mainz-Bingen (28. Spieltag): FSV Oppenheim - TSVgg Stadecken-Elsheim 4:3 (2:1)

Oppenheim-Niederlage beendet alle Aufstiegsträume

FSV Oppenheim:
Ziegler, Schmidt, Schwarz S., Wagner N., Wagner J., Deparade,
Rech (70., Joist), Florio, Bronder, Ahmed (56., Wolff; 87., Alaoui)), Schwarz T.

TSVgg Stadecken-Elsheim:
Klonek, Antwerpes, Große Böckmann, Sinock (69., Dechent S.), König,
Dannenberg, Klein, Hintsch F., Kaulfuss, Reinke, Engemann (69., Klapper)

Tore:
0:1 Reinke (26.), 1:1 Bronder (36.), 2:1 Bronder (45.), 3:1 Ahmed (50.),
3:2 Dannenberg (66.), 3:3 König (73., FE.), 4:3 Wolff (82.)

Besondere Vorkommnisse:
Ziegler (FSV Oppenheim, 42.) hält Elfmeter von Reinke (TSVgg Stadecken-Elsheim)

Gelb-Rote Karte:
Bronder (FSV Oppenheim, 64., Unsportlichkeit)

 

Florian Sieben und Tim Antwerpes I Das Thema Aufstieg kann nach dem 28. Spieltag nun endgültig zu den Akten gelegt werden. Dabei hatte die Erste Mannschaft gegen den FSV Oppenheim alle Möglichkeiten, das Spiel siegreich zu beenden, doch auch der Hoppe-Elf, die in den letzten Wochen so erfolgreich war, sollte ein schlechter Tag einmal verziehen werden. Dabei fing das Spiel noch gut an, ging man nach einer knappen halben Stunde durch Vincent Reinke mit 1:0 in Führung, dem eine schöne Kombination voranging, an der Nico Dannenberg, Marvin Kaulfuss, Vorbereiter Felix Hintsch und der Torschütze selbst beteiligt waren.

Der Führungstreffer sollte jedoch einen Bruch im Spiel der Gäste darstellen. Es folgten zu viele einfache Fehler, Fehlpässe und Unaufmerksamkeiten, welche die Oppenheimer nutzten und in der 36. Minute durch Kapitän Bronder den Ausgleich erzielten. Zu allem Überfluss scheiterte kurz darauf der sonst so sichere Vincent Reinke per Strafstoß am FSV-Keeper und fast im Gegenzug war es wiederum Bronder, der die Pausenführung für die Gastgeber einschoss.

In der Kabine war Trainer Albert Hoppe primär damit beschäftigt, seine Jungs wieder aufzurichten. Noch war Zeit und so wollte man in aller Ruhe weiterspielen. Doch nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff waren es einmal mehr die Oppenheimer, die ihren dritten Treffer durch Ahmed erzielten.

Der Genickschlag hätte dann in der 64. Minute folgen können, als die Gastgeber einen unberechtigten Strafstoß zugesprochen kamen. Einmal mehr wollte sich Bronder in die Torschützenlisten eintragen, lief in, mit kurzer Unterbrechung und brachte den Ball im Tor unter. Doch anstatt das Tor anzuerkennen, wertete der Schiedsrichter das abstoppen während des Anlaufens als regelwidrige Unsportlichkeit und zeigte dem FSV-Kapitän, der bereits verwarnt war, die gelb-rote Karte. Es keimte noch einmal Hoffnung auf, gerade, als in der 67. Minute zunächst Nico Dannenberg den Anschlusstreffer markierte und nur fünf Minuten darauf Kai König, wiederum per Foulelfmeter, den Ausgleich erzielte.

Das Momentum war nun klar auf Seiten des TSVgg, hatte man doch einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt und hatte man seit der 64. Minute einen Mann mehr auf dem Feld. Der Sieg sollte jetzt her, um jeden Preis. Dabei vergaß man jedoch die nötige defensive Absicherung, was in der 81. Minute rigoros bestraft werden sollte. Nach eigener Ecke fing man sich einen Konter der Gastgeber ein, den der zuvor eingewechselte Wolff mustergültig zur erneuten Führung abschloss. In der Folge gelang der Ersten kein erneutes Comeback und man musste sich mit 3:4 gegen eine Mannschaft geschlagen geben, die wahrscheinlich keinesfalls die Bessere, jedoch wohl aber die Abgezocktere war.

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