B-Klasse Mainz-Bingen West (15. Spieltag): TSVgg Stadecken-Elsheim II - SG Partenheim 4:1 (1:1)

Geschrieben von Florian Sieben am .

Negativlauf beendet - Fassel furios

                                    

TSVgg Stadecken-Elsheim II:
Simon, Hintsch T., Sieben (73., Kegler Ph.), Lanzerath, Ahmed, Haar, Kaufmann,
Krützfeld, Hintsch F. (67., Dechent L.), Fassel, Uphues (55., Rutsch)

SG Partenheim:
Wesen, Held, Kirmizielma, Heinz (59., Sering), Jung, Dashting, Schnittker,
Bechtel, Paventi (16., Bornas), Eppelmann, Gehret
      

Tore:
0:1 Heinz (8.), 1:1 Fassel (20.), 2:1 Uphues (47.), 3:1 Fassel (69.), 4:1 Fassel (88.)

 

Florian Sieben I Derby gegen Partenheim. Kein Spiel, dass Emotionen wie im Duell gegen Schwabenheim hervorruft, dennoch eine wichtige Begegnung für die Zweite Mannschaft. Nach sechs Spielen mussten wieder Punkte her, um nicht den Negativtrend weiterlaufen zu lassen und, um das anvisierte Ziel der 20 Punkte für die Hinrunde nicht frühzeitig aus den Augen zu verlieren.

Warum also nicht den Bock gegen den Tabellenletzten aus Partenheim umstoßen, dem in der bisherigen Runde noch nicht ein Sieg gelang. Um größtmöglichen Druck auszuüben, stellte Trainer David Wolf vor dem Spiel sogar seine Formation um und ließ statt mit zwei Viererketten in einem 3-4-3 spielen, einer offensiven taktischen Variante, die jedoch auch Risiken in der Rückwärtsbewegung bedeuten könnten.

Das Spiel begann, jedoch nicht im Sinne der Zweiten. Früh im Spiel musste man den Führungstreffer der SG durch Stürmer Heinz per Kopfball hinnehmen – einmal mehr nach einem Standard.

Hatte man bis zu diesem Zeitpunkt einfach nur schlecht gespielt, zeigte der Gegentreffer jedoch eine gute Wirkung auf die Zweite, besann man sich doch und spielte in der Folge einen besseren Ball, ließ den Gegner laufen und versuchte, nicht überstürzt in die engmaschige Offensive zu spielen. Mit dem Ausgleich belohnt werden sollte man dann nach 20 Minuten. Eckball von Raiko Krützfeld, im Zentrum ein Klärungsversuch eines SG-Spielers, der jedoch genau vor den Füßen von Lukas Fassel landete, der keine Probleme hatte, aus kürzester Distanz zum 1:1 einzuschießen.

Man war wieder im Spiel, tat sich jedoch in der Folgezeit schwer, zwingende Tormöglichkeiten herauszuspielen. Einzig zwei Distanzschüsse von Raiko Krützfeld und Florian Sieben sollten für etwas Gefahr sorgen, doch es gelang nicht, den Ball gefährlich in den Strafraum zu bekommen. So ging es dann auch mit dem Remis in die Halbzeit, die Trainer Wolf nutzte, um das Offensivspiel noch einmal nach zu justieren.

Es sollte fruchten und es dauerte keine zwei Minuten. Im Zentrum kam Lukas Fassel an den Ball und setzte zum Solo an, vorbei an einem, zwei, drei, vier Gegenspieler. Auch den Torwart umspielte er, ließ sich dann jedoch mit dem Abschluss zu viel Zeit und es bedurfte der Hilfe von Kapitän Alexander Uphues, um das erlösende 2:1 zu erzielen.

Es war spürbar, dass schon jetzt der Drops gelutscht war. Zwar verteidigten die Partenheimer weiter leidenschaftlich, doch in der Offensive gelang nur wenig. Auch, weil die Defensive der Zweiten nach der Pause immer besser zusammenfand. Der Ball wurde in der Folgezeit gut zirkulierend durch die eigenen Reihen geführt und es wurde geduldig auf die nächste sich bietende Gelegenheit gewartet. In der 69. Minute war es dann aber so weit. Jerome Haar bot sich nach einer langen Passstafette viel Raum im Zentrum, den er nutzte und aus der Distanz den Abschluss wagte. Ein tückischer Aufsetzer, den der gute SG-Keeper nur leicht zur Seite abwehren konnte und Lukas Fassel zum 3:1 in das leere Tor einnetzen konnte.

Einmal noch sollten die Gäste gefährlich vor das Tor von Maximilian Simon kommen, doch den Schuss des SG-Stürmers aus kürzester Distanz konnte Timo Hintsch mit ganzem Einsatz abblocken und so den Anschlusstreffer verhindern.

Einmal sollte noch gejubelt werden und den Treffer der an diesem Tag überragende Lukas Fassel erzielen, der, bedient von Jerome Haar, in der 88. Minute den 4:1-Endstand erzielte.

Ein verdienter Erfolg, jedoch gegen einen Gegner, der erschreckend schwach agierte. Endlich wieder ein Erfolg, doch muss die Zweite noch mindestens eine Schippe drauflegen, will man auch in den nächsten Wochen bestehen. Von den anvisierten 20 Punkten fehlen schließlich noch zwei!

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