A-Klasse Mainz-Bingen (19. Spieltag): FSV Alemannia Laubenheim - TSVgg Stadecken-Elsheim 2:4 (0:1)

Geschrieben von Florian Sieben am .

Erste Mannschaft zeigt Comeback-Qualitäten

 

FSV Alemannia Laubenheim:
Maciejowski, Eppelmann, Michels, Kornmann, Diether, Vollrath, Özer,
Diether (84., Remmetter), Beringer (52., Kohlbacher), Stöcklein, Pizzaleo

TSVgg Stadecken-Elsheim:
Gilbrin, Mildner (89., Baumgärtner), Dannenberg, Große Böckmann, Sinock (72., Hintsch F.),
König, Antwerpes, Klein, Wolf Y., Kaulfuss (88., Engemann), Reinke

Tore:
1:0 Diether (15.), 2:0 Pizzaleo (55.), 2:1 Kaulfuss (58.), 2:2 Wolf Y. (73.), 2:3 Kaulfuss (74.), 2:4 Mildner (78.)

 

Florian Sieben und Tim Antwerpes I Nachdem sich die Mannschaft von Trainer Albert Hoppe in den letzten Wochen wieder Stück für Stück nach vorne arbeiten konnte und dabei absolute Spitzenmannschaften wie Nierstein und Wackernheim geschlagen hatte, folgte nun das wohl schwerste Spiel, das man in so einer Phase spielen darf. Gegen den Tabellenvorletzten aus Laubenheim musste man auswärts ran und der Trainer wurde nicht müde, vor dem Gegner mit Nachdruck zu warnen. In der 55. Minute musste er sich wohl bestätigt fühlen. 0:2 lag die Erste zu diesem Zeitpunkt hinten. Wie konnte das passieren?

Wieder einmal kam die Mannschaft, die den verletzten Torhüter Christopher Klonek durch Daniel Gilbrin ersetzen musste, schlecht in das Spiel hinein. Zwar hatte man gefühlt 85% Ballbesitz in den eigenen Reihen, doch konnte man mit diesem überhaupt nichts anfangen, da man sich zu viele Fehler im Pass- und Aufbauspiel leistete. Dies wurde zwar im Lauf der ersten Hälfte besser, man dominierte die Partie auch zu jeder Zeit, doch zwingende Tormöglichkeiten sollten nicht herausspringen, was die Partie wie auch die Laubenheimer gefährlich machte.

Wie gefährlich, zeigte sich in der 15. Minute, als nach einem Ballverlust des TSVgg die Gastgeber den Ball schnell über die rechte Außenbahn laufen ließ, die Flanke von Stürmer Diether im Strafraum angenommen und überlegt im Tor abgelegt werden konnte.
Der Gegentreffer sollte doch Weckruf genug sein, doch änderte sich am Spiel erst einmal nichts. Dann die schon beschriebene 55. Minute und der Weckruf für die Mannschaft von Albert Hoppe, als dem abstiegsbedrohten Gastgeber sogar durch Pizzaleo die 2:0-Führung gelang.

Es schien Klick zu machen bei den elf TSVgg-Spielern und plötzlich lief es. Der Mannschaftsspirit der letzten Woche, als jeder für jeden alles gab, zeigte sich nun wieder und nur drei Minuten nach dem 0:2 gelang der wichtige Anschlusstreffer. Schuss von Stürmer Marvin Kaulfuss aus 18 Metern, der eigentlich kein Problem für den FSV-Keeper darstellen sollte, diesem aber der Ball durch die Arme zum 2:1 kullerte.

Nun war man am Drücker, doch dauerte es bis zur 73. Minute, bis endlich der heiß ersehnte Ausgleich fiel. Wieder Marvin Kaulfuss, der dieses Mal jedoch noch am Keeper scheiterte, den Nachschuss jedoch Yannick Wolf überlegt versenken konnte.

Laubenheim war nun moralisch bereits geschlagen und nur 60 Sekunden später sollte der Nackenschlag folgen. Nach einer klasse Kombination über die linke Offensivseite brachte Vincent Reinke den Ball scharf in die Mitte, wo er wiederum Marvin Kaulfuss fand und dieser zum viel umjubelten Führungstreffer versenkte.

Den Schlusspunkt setzte in der 78. Minute dann der einmal mehr starke Philipp Mildner, der von Vincent Reinke bedient, auf das Tor zulief und den Ball eiskalt zum 4:2-Endstand versenkte.

Ein verrücktes Spiel, ein unnötiger Rückstand und eine furiose Aufholjagd, die letztlich mit drei Punkten belohnt wurden. Auch, wenn man es sich unnötig schwer gemacht hat. Schön zu sehen war einmal mehr die Moral der Mannschaft, die nach einem Rückstand zurückkam und so den nächsten Sieg einfahren konnte.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok