B-Klasse Mainz-Bingen West (18. Spieltag): TSV Wackernheim II - TSVgg Stadecken-Elsheim II 4:2 (1:2)

Zweite Hälfte zerstört Hoffnung auf ersten Dreier

 

TSV Wackernheim II:
Scholles, Wolf, Reimer, Netz, Bingenheimer (69., Anspach), Reichert (81., Tänny),
Rosenstock, Menk, Anlauf, Höhne (85., Eichhorn), Warzel

TSVgg Stadecken-Elsheim II:
Hofmann, Scherffius, Odelga, Luff, Haar, Kegler Ph., Krützfeld, Rutsch (85., Doll),
Uphues A. (81., Klein), Kegler P., Pollok (73., Friedel)

Tore:
0:1 Kegler Ph. (32.), 1:1 Anlauf (39.), 1:2 Kegler Ph. (44.), 2:2 Anspach (51.), 3:2 Odelga (70., ET.), 4:2 Anlauf (80.)

 

Florian Sieben I Eine schwierige Hinrunde liegt hinter der zweiten Mannschaft des TSVgg Stadecken-Elsheim. Tabellen-16ter und damit Letzter der B-Klasse Mainz-Bingen West. Oftmals passabel gespielt und dennoch stehen am Ende gerade einmal drei Punkte aus 17 Spielen auf der Habenseite. Kein Sieg, drei Remis und vierzehn Niederlagen. Mit dem abschließenden Spiel gegen die zweite Mannschaft aus Wackernheim wollte man noch einmal Mut schöpfen für den schwierigen Kampf im Frühjahr, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Am Ende des Tages sollte das letzte Spiel des Jahres das Sinnbild der bisherigen Runde werden.

Doch der Reihe nach. Notgedrungen wieder einmal in der Startformation geändert begann die Mannschaft von Trainer Andreas Autenheimer frisch aufspielend und auf dem gegnerischen Platz feldüberlegen. Konnte man sich zwar keine hochkarätigen Tormöglichkeiten herausspielen, so war man dem Gegner aus Wackernheim zumindest ebenbürtig und konnte den Ball ansehnlich in den eigenen Reihen laufen lassen.

Belohnt wurde die Arbeit in der 32. Spielminute, als nach einem Freistoß aus dem Halbfeld von Pierre Kegler der Ball in den Fünfmeterraum flog und dort von Kapitän Philippe Kegler im Tor der Gastgeber untergebracht werden konnte. Der Jubel war groß, jedoch nicht von langer Dauer, denn die Wackernheimer brauchten im Anschluss gerade einmal sieben Minuten, um nach einer unglücklichen Aktion in der Abwehr des TSVgg durch Anlauf den Ausgleich zu erzielen.

Als jeder schon dachte, dass es mit dem 1:1 in die Kabine gehen würde, passierte fast mit Pausenpfiff dann doch noch etwas. Nach gutem Einsatz und Balleroberung von Rene Rutsch, spielte wieder Pierre Kegler den öffnenden und entscheidenden Ball in die Schnittstelle der Wackernheimer Abwehr und es war zum zweiten Mal an diesem Mittag Philippe Kegler, welcher mit einem schönen Schlenzer den Torwart überwinden konnte.

Mit diesem psychologischen Vorteil ging man nun in die Pause. Was dann jedoch in den zweiten 45 Minuten passieren sollte, lässt sich schon seit Wochen einfach nicht mehr wirklich erklären. Statt den Vorteil der Führung zu nutzen, ließ die Mannschaft nun wieder alle positiven Tugenden vermissen und Wackernheim konnte nun dem Spiel den Stempel aufdrücken. In der 51. Minute war es Anspach, welcher den Ausgleich erzielen konnte, gefolgt von einem Eigentor durch Kevin Odelga (70.) und dem zweiten Treffer von Anlauf (80.) zum letztlichen Endstand von 4:2.

Pessimismus und Resignation macht sich langsam breit und es gilt nun, in der Vorbereitung nicht nur die Beine der Spieler zu trainieren, sondern auch mental die Jungs für die letzten Spiele wieder aufzurichten. Und vielleicht ist es dann auch noch möglich, das Wunder vom Klassenerhalt!

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