20.05.2018 TSVgg-FSV Oppenheim

A-Klasse Mainz-Bingen: TSVgg Stadecken-Elsheim - FSV Oppenehim  Ergeb: 2:1 (0:0)

Der Himmel weint - und Hoppe tanzt

TSVgg Stadecken-Elsheim: Gübler, Hintsch T. (76., Krützfeld), Engemann, Luff, Dannenberg, Sinock, Antwerpes, Klein, Hadzipasic, Hintsch F. (90., Sieben), Reinke
FSV Oppenheim: Merker, Schwarz T., Schwarz S. (85., Rech), Wagner, Brand, Deparade, Florio, Bronder, Schmidt, Heise, Marx (74., Lurkin)

Torfolge: 0:1 (51.Min), 1:1 (86.Min) Vincent Reinke, 2:1 (89.Min) Felix Hintsch

Welch ein besonderer Tag, Welch ein besonderes Spiel. Einzig das Wetter spielte den kompletten Sonntagnachmittag nicht mit, regnete es doch unentwegt. Aber das sollte dieses Spiel, dass unter einem ganz besonderen Gesichtspunkt stad, nicht weiter stören. Es sollte das letzte Heimspiel für Trainer Albert Hoppe, Torwarttrainer Rudolf Hahner und dem Spielausschussvorsitzenden Willi Wünsch werden, die vor dem Spiel mit einigen Worten und gebührenden Applaus verabschiedet wurden. Besonders Albert Hoppe wurde gedacht, hatten sich die Spieler doch einiges einfallen lassen und extra eine Choreographie vorbereitet.

Doch auch der Gegner bot Zündstoff, ging es für den FSV Oppenheim doch noch um die Meisterschaftund, im Duell, mit der Ersten Mannschaft, um den ersten Platz in der Rückrundentabelle, den die Jungs von Albert Hoppe inne hatte und unbedingt verteidigen wollten. Zu Beginn zeigte der Gast aber, dass er alles tun wollte, um den Meisterschaftskampf offen zu halten und falls Nierstein patzen sollte, sogar an die Tabellenspitze zu rücken. Vom Start weg lief das Team von Trainer Casa hoch an, drückten und wollten schnellstmöglich einen Treffer erzielen. Die Spielanteile waren klar verteilt, doch die besseren und eindeutigeren Möglichkeiten hatte die erste Mannschaft, die fünf Mal allein vor FSV Keeper Merker auftauchte und entweder an ihm, oder den eigenen Nerven scheiterte. Auch Oppenheim versuchte sich Chancen herauszuspiele, doch außer einem gelegentlichen Fernschuss solte nichts auf das Tor von Nils Gübler kommen, das Gefahr ausstrahlen konnte.

So ging es torlos in die Halbzeit eines Spiels, das auf allerhöchstem Niveau stattfand und geführt wurde. Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte dann eindeutig den Gästen, die nun das Kommando übernahmen und nach 51 Minuten durch Heise, nach einem Eckball, der mehrfach nicht geklärt werden konnte, in Führung gingen. Es dauerte bis zur 60.Minute bis die Erste wieder aus ihrer Lethargie erwachte und das Spielgeschehen wieder übernahm- was von Erfolg gekrönt werden sollte. Hatte man sie schon abgeschrieben, holte die Elf von Trainer Albert Hoppe auch in den letzten Minuten noch einmal alles heraus und belohnen sich in der 86. Minute, als es Vincent Reinke war, der nach einer Flanke von Kai Engemann den FSV-Torwart endlich überwinden konnte. Jetzt sollte aber auchder Dreier her und nur drei Minuten später war es soweit. Vorbereiter dieses Mal durch den eingewechselten Raiko Krützfeld, der sich im gegnerischen Strafraum gekonnt behauptete, noch am Pfosten scheiterte, den Abpraller jedoch Felix Hintsch zum 2:1 verwandelte.Oppenheim setzte nun noch einmal alles auf eine Karte und spielte die letzten Momente des Spiels mit voller Offensive-doch reichen sollte es nicht mehr. Als der Schiedsrichter das Spiel abpfiff, war die Freude über den Dreier und den Abschied den man auf heimischen Platz Albert Hoppe bereiten konnte, schier grenzenlos. Ein toller Erfolg, der wieder einmal gezeigt, was für eine phantastische Moral in der Mannschaft steckt.

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