13.05.2018 TSV Mommenheim-TSVgg

Geschrieben von Tim Antwerpes am .

Klassenerhalt perfekt – Remis erkämpft


A-Klasse Mainz-Bingen: TSV Mommenheim – TSVgg Stadecken-Elsheim 1:1 (1:1)

TSV Mommenheim: Berschet, Kerlin, Schott (63., Gräf), Boualem, Göbig M., Wiedel (79., Gräber), Resch, Heise (85., Atug), Schreiber, Secker, Schuhmacher
TSVgg Stadecken-Elsheim: Gübler, Hintsch T., Engemann, Hadzipasic, Dannenberg, Sinock, Antwerpes, Klein, Haar, Hintsch F., Reinke

Tore: 0:1 Hintsch F. (17.), 1:1 Wiedel (30.)

Florian Sieben und Tim Antwerpes I Noch einen Punkt benötigte die Mannschaft von Trainer Albert Hoppe, um auch die letzten theoretischen Zweifel über den sicheren Klassenerhalt zu beseitigen. Dieser eine Punkt sollte am 28. Spieltag eingefahren werden - ausgerechnet zur Elsheimer Kerb und ausgerechnet gegen den TSV Mommenheim. Für die Gastgeber ging es um viel, wollte man doch einen der beiden ersten Plätze erreichen, was aber nur realistisch blieb, würde man gegen die Erste Mannschaft gewinnen. Daher war allen klar, dass man gegen einen hochmotivierten Gegner antrat.
Vorweg: anders, als in den letzten beiden Begegnungen, die jeweils aufgrund von Disziplinlosigkeiten von Seiten der Mommenheimer vorzeitig abgebrochen werden mussten, blieb das Spiel dieses Mal ruhig und konnte über die vollen 90 Minuten gespielt werden.
Die Partie begann dann erst einmal recht ausgeglichen. Beide Teams waren darauf bedacht, möglichst keine Fehler zu begehen, denn keiner wollte frühzeitig in Rückstand geraten. Chancen, wahrscheinlich eher Halbchancen zu benennen, gab es auf beiden Seiten, doch beide Mannschaften taten sich auf dem etwas holprigen Hybridrasen der Mommenheimer schwer, versprang doch der eine oder andere Ball. So verzeichnete das Spiel von Beginn an eine Vielzahl an lang gespielten Bällen, was beide Abwehrreihen zu Kopfballduellen zwang, welche aber in den meisten Fällen die Defensive für sich entscheiden konnte.
Die erste zwingende Chance sollte sich erst nach 17 Minuten ergeben, aber auch gleich zum Führungstreffer für die Erste führen. Ein individueller Fehler des Mommemheimer Keepers, der einen Querschläger schoss, sollte Albert Hoppes Truppe jubeln lassen, denn Felix Hintsch konnte den verunglückten Ball aufnehmen und diesen, ohne viel Mühe, aus 25 Metern im leeren Tor unterbringen.
Der Anfang war gemacht, jedoch wurden nun auch die Gastgeber aktiver. Ein Lattenschuss und zwei weitere Möglichkeiten waren die Folge. Doch alles in allem gelang es der Defensive gut, den gefährlichen Sturm um Maurice Göbig weitestgehend kalt zu stellen – bis zur 30. Minute. Denn nach einem Eckball der Gastgeber gelang es nicht, den Ball aus der gefährlichen Zone zu klären, was Wiedel, der reaktionsschnell handelte, für sich nutzte und den Ball zum Ausgleich in den Maschen versenkte.
Bis zum Halbzeitpfiff sahen die Zuschauer dann ein Spiel auf Augenhöhe und somit ein gerechtes Remis, mit dem es in die Kabine ging.
Nach dem Seitenwechsel wirkte die Erste Mannschaft ungewohnt müde und die Mommenheimer drückten in der Folge gewaltig auf’s Tempo. Unbedingt sollte der so dringend benötigte Sieg her. Doch was der Ersten an Kraft fehlte, wurde durch eine unbändige Leidenschaft wieder wett gemacht und man wehrte sich mit allem, was man hatte. Viel ließ man dann auch nicht mehr zu. Zwar kamen die Mommenheimer noch zu dem einen oder anderen Abschluss, doch gingen diese entweder am Tor vorbei, oder Nils Gübler, auch an diesem Tag ein sicherer Rückhalt, war zur Stelle und parierte.
Erst kurz vor dem Ende wurde die Hoppe-Truppe dann auch noch einmal Offensiv aktiv, als Felix Hintsch einem langen Ball in die Tiefe von Nico Dannenberg nachging, dieser auf Vincent Reinke quer legte, welcher das 2:1 erzielte. Dachten alle zumindest, aber der Schiedsrichter hatte, etwas zweifelhaft, auf Abseits entschieden und so wurde der Führungstreffer nicht anerkannt.
Letztlich endete das Spiel mit einem gerechten 1:1 Unentschieden. Der Ersten Mannschaft gelang es fast, den Tabellen-Dritten niederzuringen und drei Punkte aus Mommenheim zu entführen. Dass es letztlich nur einer ist, war zwar für einen Moment bitter, doch sehr schnell schlug die Frustration in Freude um, hatte man nach einer grandiosen Rückrunde doch nun endlich den Klassenerhalt perfekt gemacht. Ein super Gefühl, mit dem die Mannschaft vollkommen zurecht den Weg auf den Kerbeplatz finden durfte.

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