19.05.2018 SG Bingerbrück/Weiler-TSVgg II

B-Klasse Mainz-Bingen West: SG Bingerbrück/Weiler - TSVgg Stadecken-Elsheim II  Ergeb: 6:0 (1:0)

Zweite geht in Meistersause unter

SG Bingerbrück/Weiler: Heinz, Maier, Doliwa (46., Strassburger), Engelhardt, Sattler (62., Graffe), Witzmann, Dickenscheid, Bülow, Hanss, Meurer, Thoß (75., Lorek)
TSVgg Stadecken-Elsheim II: Klonek, Hußmann, Hofmann E. (67., Britz), Kaulfuss, König, Dannenberg, Becker, Scherffius F. (53., Ahmed), Krützfeld, Hornke, Dechent L. (79., Cramer)

Torfolge: 1:0 (33.Min), 2:0 (48.Min), 3:0 (58.Min), 4:0 (79.Min), 5:0 (81.Min), 6:0 (85.Min)

Trainer David Wolf hatte sich etwas einfallen lassen und das musste er auch, denn nach der knappen Niederlage gegen Gensingen/Grolsheim wollte man nun gegen den Meister aus Bingerbrück/Weiler die letzten notwendigen Punkte einfahren die man benötigte, um den Klassenerhlt perfekt zumachen. Mit einer wahren Notelf, bis Samstagabend bastelte Wolf noch an seinem Kader, gung man in die Partie, in welche man mit einer 4-4-2 Formation startete. Mit Felix Becker und Lars Dechent zwei groß aufgeschossenen Stürmer in vorderster Front stehend, wollte man auf dem kleinen Platz versuchen, mit hohen Bällen zu agieren und so die engen Räumlichkeiten optimal auszunutzen. Ein Vorhaben das zunächst voll aufging. Lag es nun an der Feierlaune der Gastgeber oder daran, dass sie wahrhaftig überrascht wurden - aber sie schienen beeindruckt. So war es Nico Dannenberg der die erste hunderprozentige Möglichkeit herausspielte und den von der Außenbahn hereingespielten Ball zunächst Fabrice Scherffius verpasste und anschließend Lars Dechent die Kugel aus zwei Metern über das Tor der Spielemeinschaft setzte. Doch die zweite ließ nicht locker. Wieder war es Danneberg der einleitete und mit einer gefühlvollen Hereingabe Marvin Kaulfuss bediente, der den Ball plaziert in Richtung Tor köpfte, dort aber mit SG-Keeper Heinz seinen Meister fand, der hervorragend parierte. Im Stile einer Spitzenmannschaft machte es dann nach einer halben Stunde, die gastgebende Mannschaft und setzte Top-Stürmer Pascal Dickenscheid optimal ein, der in der Folge locker zum 1:0 einschießen konnte. Ein bitterer Gegentreffer, war er doch zu diesem Zeitpunkt keinesfalls verdient. Doch wer vorne nicht trifft muß sich letzlich nicht wundern wenn er sich hinten einen einfängt. Mit dem knappen Rückstand ging es im Anschluss in die Halbzeitpause, in der sich viel für die kommenden 45 Minuten vorgenommen wurde. Doch all das hatte nur marginalen Wert, musste man nur Minuten nach dem Wiederanpfiff das 2:0 durch den Meister hinnehmen. Wieder war Dickenscheid der Torschütze, der am schnellsten reagierte und einen von Christopher Klonek abgeprallten schuss locker versenkte. Doch selbst mit dem zweiten Gegentreffer im Rücken gab das Team von Trainer David Wolf nicht auf und versuchte weiter, selbst einen Treffer zu erzielen. Doch sowohl Raiko Krützfeld, dessen Tor aufgrund einer Abseitsposition aberkannt wurde, als auch Felix Becker gelang es nicht, den Anschlusstreffer zu erzielen. Ganz anders Bingerbrück/Weiler, die  nun Spaß am Tore schießen bekamen und bis zum Schlusspfiff noch vier Tore durch Goalgetter Hanss (58.,81.), wiederum Dickenscheid (79.) und zum Abschluss durch Meurer (85.) erzielen konnten. Der Frust mit dem Abpfiff war groß. Man hatte dem Meister mehr als nur Paroli geboten. Doch wer nicht trifft, der nicht gewinnt. Das 6:0 für die Gastgeber, da war man sich einig fiel im Wesentlichenzu hoch aus. Doch wer fragt letztlich danach. Jetzt heißt es, noch einmal alle Kräfte zu bündeln, um im letzten Saisonspiel die dringend benötigten Punkte zu erringen. Mit einer Leistung wie in Bingerbrück kein unmögliches Unterfangen.

 

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