01.10.2017 TSV Wackernheim II - TSVgg II

B-Klasse Mainz-Bingen West: TSV Wackernheim II - TSVgg II  Ergeb: 9:1 ( 6:0)

Torfolge: 1:0 (14.Min.), 2:0 (14. Min.), 3:0 (19.Min), 4:0 (25.Min), 5:0 (28.Min), 6:0 (40.Min), 7:0 (55.Min), 8:0 (77.Min), 8:1 (85.Min) Felix Becker, 9:1 (90.Min.)

Böse Klatsche schürt Abstiegssorgen

TSV Wackernheim II: Klumb, Reimer (73., Homm), Hammer, Tänny, Reichert, Benner, Schmidt, Eichhorn (57., Choque), Djolai, Höhne, Winternheimer (76., Wagner)
TSVgg Stadecken-Elsheim II: Grosser, Dechent J., Scherffius E. (46., Lörsch), Hofmann (70., Cramer), Luff, Scherffius F., Becker, Roßkopf, Doll, Kaufmann, Harth (57., Hußmann

Florian Sieben I Oftmals kann eine Niederlage, so sehr sie auch schmerzt, noch mit einer guten Leistung in ein etwas anderes Licht gerückt werden. Wenn man aber 1:9 gegen einen direkten Konkurrenten untergeht, wie bei der Zweiten gegen die Reserve des TSV Wackernheim geschehen, gibt es nichts schönzureden. Eine blamable Vorstellung und ein absoluter Tiefpunkt in der immer noch recht jungen Spielzeit. Dabei begann es, man will es kaum glauben, gar nicht schlecht. Mit dem wirklich letzten Aufgebot startend, zeigte man Einsatz und hielt sich an die taktische Grundordnung, ohne dabei das Spiel nach vorne zu vernachlässigen. Als aber nach vierzehn Minuten, nach einem katastrophalen Abwehrverhalten, das 0:1 und nur eine Minute später das 0:2 fiel, brachen bei der jungen Mannschaft alle Dämme. Innerhalb kürzester Zeit nutzten die Wackernheimer dies eiskalt aus und führten so bereits nach nicht einmal einer halben Stunde mit fünf Toren. Der negative Höhepunkt dieser Halbzeit dann beim 0:6, als man TSV-Akteur Tänny den Ball sogar noch selbst auflegte und er diesen nur noch im Tor unterbringen musste.
In der Halbzeit wurden dann aber ruhige Töne gesprochen. Das Spiel war verloren, dieser Umstand war jedem klar. Doch der abhanden gekommene Einsatz, der sollte wenigstens noch einmal gezeigt werden und er war zu sehen. Zwar bekam man drei weitere Tore, zwei davon Tore in den Winkel, doch nun hielt man wenigstens dagegen. Zwar blieben eigene Chancen rar, einzig Felix Becker konnte einen Freistoß in der 85. Minute zum zwischenzeitlichen 1:8 verwandeln, doch man versuchte nun wenigstens, mit Kampf dagegenzuhalten. Letztlich bleibt aber eine ganz bittere Niederlage und zudem der noch viel bitterere Verlust von Elias Hofmann, der sich bei einem Zweikampf schwer verletzte und dem alles Gute zu wünschen ist.
Es heißt sich nun aufzurichten, denn solch eine Leistung darf nicht der Standard sein. Eine schwere Aufgabe, ist die Stimmung momentan doch sehr gedrückt.