09.04.2017 TSVgg II-VfL Frei-Weinheim

Zweite holt Punkt der Moral gegen Spitzenreiter
TSVgg Stadecken-Elsheim II – VfL Frei-Weinheim 1:1 (0:0)

TSVgg Stadecken-Elsheim II: Hofmann H., Uphues, Britz (87., Dechent L.), Dickescheid, Wolf D., Luff (90., Prigge), Kaufmann, Krützfeld, Ahmed, Fassel (83., Rutsch), Fitzi
VfL Frei-Weinheim: Artl, Richter (57., Bernd), Eich (75., Leonhard), Anders, Köder, Zoogbaum, Kull Spitzbarth, Altemir, Kreuz, Joseph (67., Frey)
 
Tore: 0:1 Dickescheid (11., ET.), 1:1 Uphues (34.)

Eine Szene mit Symbolcharakter tat sich den Zuschauern auf, als Spielertrainer David Wolf noch Minuten nach dem Schlusspfiff mit höchster Impulsivität agierte und dem möglichen Sieg nachtrauerte. 90 Minuten eines umkämpften Matches lagen hinter seiner Elf, innerhalb derer sie dem Spitzenreiter aus Frei-Weinheim alles abverlangt und durchaus verdient ein 1:1 abgetrotzt hatten. Eine erstaunliche Leistung, nahm man sich nur die vorherigen zwei Partien zur Vorschau, als man Vieles vermissen ließ, jeweils verdient als Verlierer vom Platz ging und so wieder in den Abstiegskampf hineinrutschte. In der Trainingswoche wurden dann sogar Befürchtungen laut, man könnte eine regelrechte Abreibung vom Tabellenführer erfahren, doch diese Vermutungen strafte die Zweite diesem Sonntagmittag eindrucksvoll Lügen.
Dabei fing das Spiel wie erwarten und damit nicht gerade gut für die Gastgeber an. Der Spitzenreiter aus Frei-Weinheim gab klar den Takt des Spiels an und drückte von der ersten Minute an die Jungs von David Wolf in die eigene Hälfte. Einzig: eine wirklich zwingende Gelegenheit sollte bei allen Bemühungen der Gäste nicht herausspringen. Die Verteidigung blieb standhaft, bis zur elften Minute. Und war es nicht der VfL, der gefährlich vor das Tor von Keeper Hauke Hofmann kam, dann erledigten es eben die Spieler des TSVgg selbst. Nach einer der schon zu Beginn unzähligen Flanken, war es Daniel Dickescheid, der den Ball eigentlich klären wollte, diesen aber ungewollt per Kopf und absolut unhaltbar in die eigenen Maschen setzte.
So früh bereits wieder im Rückstand, musste man gerade gegen den Tabellenführer Sorge haben, dass die Zweite nun auseinanderfallen würde und die nächsten Minuten machten zunächst auch nicht mehr Mut. So drückte der Gast weiter auf den nächsten Treffer und wäre auch fast dazu gekommen, doch zunächst konnte David Wolf vor dem blank stehenden Altemir retten und dessen Nachschuss kratzte dann Pechvogel Daniel Dickescheid von der Linie.
Nach 25 Minuten des permanenten Pressings vom Spitzenreiter aus Frei-Weinheim, gelang es der Zweiten in der Folge aber, sich mehr und mehr aus der Umklammerung zu lösen. Chancen aus dem Spiel heraus sollten zwar noch nicht herausspringen, jedoch nach 34. Minuten eine erste Ecke. Getreten von Kapitän Torsten Fitzi fand diese in der Mitte den, vom langen auf den kurzen Pfosten wunderbar eingelaufenen Alexander Uphues, der den Ball per Kopf in die lange Ecke zum 1:1 drückte.
Das Spiel nun wieder vollkommen offen und die Zweite nun sogar mit Möglichkeiten aus dem Spiel und kurz vor der Pause sogar mit der Möglichkeit zur Führung, die Lukas Fassel jedoch verpasste.
Auch in der zweiten Halbzeit blieb Frei-Weinheim optisch überlegen, ohne jedoch wirklich zwingend zu werden. In dieser Phase des Spiels ließ der Tabellenführer viel seiner in der Saison bereits gezeigten Qualität vermissen, jedoch musste man auch festhalten, dass die Zweite mit jeder Faser ihres Körpers dagegenhielt. Die erste ernstzunehmende Möglichkeit dann auch auf Seiten der TSVgg. Ein zentraler Freistoß aus komfortabler Entfernung, zu dem David Wolf antrat, jedoch nicht die nötige Härte in den Schuss legen konnte, sodass dieser für VfL-Keeper Artl kein Problem darstellte.
Nun waren die Gäste wieder am Drücker und es hieß: kämpfen! Doch es sollten spannende Minuten werden, die Nerven kosten sollten. Zunächst war es David Wolf, der einen Angriff des VfL für den bereits geschlagenen Hauke Hofmann auf der Linie klären musste, bevor nur Minuten später Hofmann selbst mit einer Glanzparade das Remis festhielt. Ein letzter Aufreger dann kurz vor dem Ende. Noch einmal ein Angriff der Gäste über die linke Seite, Hereingabe in die Mitte und Tor. War nun wieder einmal jede Mühe umsonst? Nein! Was beinahe unterging war, dass der Schiedsrichter den Ball im Toraus gesehen hatte. Eine Fehlentscheidung, welche die Zweite jedoch dankend annahm.
Dann war Schluss und die Zweite hatte dem Tabellenführer einen Punkt streitig gemacht. Natürlich, mit dem Remis ist man auch jetzt noch nicht heraus aus dem Abstiegskampf, doch für die Moral kann dieses Spiel noch ganz wichtig sein. Und David Wolf: auch der konnte sich, mit etwas Abstand, noch über den kleinen Teilerfolg des Punktgewinns freuen.Zweite holt Punkt der Moral gegen Spitzenreiter

TSVgg Stadecken-Elsheim II – VfL Frei-Weinheim 1:1 (0:0)

TSVgg Stadecken-Elsheim II:             Hofmann H., Uphues, Britz (87., Dechent L.), Dickescheid, Wolf D., Luff (90., Prigge), Kaufmann, Krützfeld, Ahmed, Fassel (83., Rutsch), Fitzi

VfL Frei-Weinheim:                           Artl, Richter (57., Bernd), Eich (75., Leonhard), Anders, Köder, Zoogbaum, Kull Spitzbarth, Altemir, Kreuz, Joseph (67., Frey)

Tore:   0:1 Dickescheid (11., ET.), 1:1 Uphues (34.)

Eine Szene mit Symbolcharakter tat sich den Zuschauern auf, als Spielertrainer David Wolf noch Minuten nach dem Schlusspfiff mit höchster Impulsivität agierte und dem möglichen Sieg nachtrauerte. 90 Minuten eines umkämpften Matches lagen hinter seiner Elf, innerhalb derer sie dem Spitzenreiter aus Frei-Weinheim alles abverlangt und durchaus verdient ein 1:1 abgetrotzt hatten. Eine erstaunliche Leistung, nahm man sich nur die vorherigen zwei Partien zur Vorschau, als man Vieles vermissen ließ, jeweils verdient als Verlierer vom Platz ging und so wieder in den Abstiegskampf hineinrutschte. In der Trainingswoche wurden dann sogar Befürchtungen laut, man könnte eine regelrechte Abreibung vom Tabellenführer erfahren, doch diese Vermutungen strafte die Zweite diesem Sonntagmittag eindrucksvoll Lügen.

Dabei fing das Spiel wie erwarten und damit nicht gerade gut für die Gastgeber an. Der Spitzenreiter aus Frei-Weinheim gab klar den Takt des Spiels an und drückte von der ersten Minute an die Jungs von David Wolf in die eigene Hälfte. Einzig: eine wirklich zwingende Gelegenheit sollte bei allen Bemühungen der Gäste nicht herausspringen. Die Verteidigung blieb standhaft, bis zur elften Minute. Und war es nicht der VfL, der gefährlich vor das Tor von Keeper Hauke Hofmann kam, dann erledigten es eben die Spieler des TSVgg selbst. Nach einer der schon zu Beginn unzähligen Flanken, war es Daniel Dickescheid, der den Ball eigentlich klären wollte, diesen aber ungewollt per Kopf und absolut unhaltbar in die eigenen Maschen setzte.

So früh bereits wieder im Rückstand, musste man gerade gegen den Tabellenführer Sorge haben, dass die Zweite nun auseinanderfallen würde und die nächsten Minuten machten zunächst auch nicht mehr Mut. So drückte der Gast weiter auf den nächsten Treffer und wäre auch fast dazu gekommen, doch zunächst konnte David Wolf vor dem blank stehenden Altemir retten und dessen Nachschuss kratzte dann Pechvogel Daniel Dickescheid von der Linie.

Nach 25 Minuten des permanenten Pressings vom Spitzenreiter aus Frei-Weinheim, gelang es der Zweiten in der Folge aber, sich mehr und mehr aus der Umklammerung zu lösen. Chancen aus dem Spiel heraus sollten zwar noch nicht herausspringen, jedoch nach 34. Minuten eine erste Ecke. Getreten von Kapitän Torsten Fitzi fand diese in der Mitte den, vom langen auf den kurzen Pfosten wunderbar eingelaufenen Alexander Uphues, der den Ball per Kopf in die lange Ecke zum 1:1 drückte.

Das Spiel nun wieder vollkommen offen und die Zweite nun sogar mit Möglichkeiten aus dem Spiel und kurz vor der Pause sogar mit der Möglichkeit zur Führung, die Lukas Fassel jedoch verpasste.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb Frei-Weinheim optisch überlegen, ohne jedoch wirklich zwingend zu werden. In dieser Phase des Spiels ließ der Tabellenführer viel seiner in der Saison bereits gezeigten Qualität vermissen, jedoch musste man auch festhalten, dass die Zweite mit jeder Faser ihres Körpers dagegenhielt. Die erste ernstzunehmende Möglichkeit dann auch auf Seiten der TSVgg. Ein zentraler Freistoß aus komfortabler Entfernung, zu dem David Wolf antrat, jedoch nicht die nötige Härte in den Schuss legen konnte, sodass dieser für VfL-Keeper Artl kein Problem darstellte.

Nun waren die Gäste wieder am Drücker und es hieß: kämpfen! Doch es sollten spannende Minuten werden, die Nerven kosten sollten. Zunächst war es David Wolf, der einen Angriff des VfL für den bereits geschlagenen Hauke Hofmann auf der Linie klären musste, bevor nur Minuten später Hofmann selbst mit einer Glanzparade das Remis festhielt. Ein letzter Aufreger dann kurz vor dem Ende. Noch einmal ein Angriff der Gäste über die linke Seite, Hereingabe in die Mitte und Tor. War nun wieder einmal jede Mühe umsonst? Nein! Was beinahe unterging war, dass der Schiedsrichter den Ball im Toraus gesehen hatte. Eine Fehlentscheidung, welche die Zweite jedoch dankend annahm.

Dann war Schluss und die Zweite hatte dem Tabellenführer einen Punkt streitig gemacht. Natürlich, mit dem Remis ist man auch jetzt noch nicht heraus aus dem Abstiegskampf, doch für die Moral kann dieses Spiel noch ganz wichtig sein. Und David Wolf: auch der konnte sich, mit etwas Abstand, noch über den kleinen Teilerfolg des Punktgewinns freuen.