B-Klasse Mainz-Bingen West (13. Spieltag): TSVgg Stadecken-Elsheim II - SG Gensingen/Grolsheim 0:2 (0:1)

Zweite taumelt weiter

 

TSVgg Stadecken-Elsheim:
Hofmann H., Sieben (70., Rutsch), Sinock, Seifert, Wolf D. (57., Hofmann E.),
Kegler Ph. (63., Meinung), Ahmed, König, Wolf Y., Kaulfuss, Uphues

SG Gensingen/Grolsheim:
Jeglinger, Kaspers, Heide, Inboden (67., Hopf), Rose, Schmitt,
Scheuer, Schulz, Genc, Mayer (81., Bast), Kilic (75., Hoch)

Tore:
0:1 Heide (16.), 0:2 Schulz (60.)

Besondere Vorkommnisse:
Jeglinger (SG Gensingen/Grolsheim) hält Elfmeter von Wolf Y. (65., TSVgg Stadecken-Elsheim)

 

Florian Sieben I Es war das wohl schwächste Spiel, dass die Zweite Mannschaft unter der Ära von Spielertrainer David Wolf absolvierte. Und das obwohl die Vorzeichen gegen die Spielgemeinschaft aus Gensingen und Grolsheim überhaupt nicht schlecht standen, war der eigene Kader doch beinahe vollzählig und konnte man, aufgrund der Spielverlegung der Ersten Mannschaft auf vier Spieler der Hoppe-Truppe zurückgreifen. Doch an diesem Sonntag konnte deiner dieser vier die eigentlich mögliche Leistung zeigen und noch schlimmer: auch die in der Zweiten Mannschaft etablierten Spieler fielen gnadenlos ab, wie Florian Sieben, der zunächst das 0:1 verschuldete, unzählige Fehlpässe spielte und nach 70 sehr schwachen Minuten ausgewechselt wurde. Es zeigte sich einmal mehr, dass nach der Niederlagenserie der letzten Wochen etwas die Luft raus ist und spielerische, wie taktische Aspekte, die noch zu Beginn der Saison reibungslos funktionierten, jetzt nicht mehr zum natürlichen Repertoire der Mannschaft gehören. Dabei begann das Spiel gegen die Spielgemeinschaft gar nicht so schlecht. In den ersten 15 Minuten konnte durchaus druckvoller Fußball geboten und ein offenes Spiel gestaltet werden. Doch schon in der 16. Minute sollte das Unglück seinen Lauf nehmen. Auf der linken Abwehrseite konnte Florian Sieben zunächst noch einen langen Ball klären. Statt ihn dann jedoch endgültig und humorlos aus der Gefahrenzone zu klären, war er gewillt, die Situation spielerisch zu lösen und lies sich dabei vom SG-Angreifer allzu leicht abkochen. Den erkämpften Ball nun mutterseelenallein auf der Außenbahn führend musste er diesen nur noch in die Strafraummitte bringen, wo ihn Heide zum 0:1 einnetzen konnte.
Der Rückstand saß und sollte als Stachel in den Angriffsbemühungen der Zweiten stecken bleiben. Die Mannschaft von Spielertrainer Florian Fiessler hingegen spielte einen weitaus besseren und abgeklärteren Ball und konnte über den Außenbahnspieler Mayer immer wieder gefährlich vor das Tor kommen. Im Allgemeinen war die erste Hälfte bis zu ihrem Ende jedoch kein Leckerbissen mit wenig Möglichkeiten, sodass man mit dem knappen Rückstand in die Kabine ging.
Noch einmal neu eingestellt ging es in die zweite Halbzeit, doch auch in dieser sollte es nicht besser werden. Ganz im Gegenteil. Gleich drei harte Rückschläge sollten die Zweite gleich in den ersten 20 Minuten treffen. Der erste Schock in der 57. Minute, als sich David Wolf am Knie verletzte und unter Schmerzen ausgewechselt werden musste. Ihm auf diesen Weg eine gute Besserung. Den Schock noch nicht ganz verdaut, sollte sich nur drei Minuten der nächste Rückschlag ergeben, als Schulz, nach einem tollen Sololauf von Mayer auf der linken Angriffsseite der Spielgemeinschaft und einer punktgenauen Hereingabe, den Ball lockerleicht zum 0:2 ins Tor einnetzen konnte.
In der 65. Minute dann für einen kurzen Moment Hoffnung. Der eingewechselte Bastian Meinung wurde regelwidrig im Strafraum vom Ball getrennt und der gute Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Yannick Wolf, der auch nicht seinen besten Tag auf der linken offensiven Außenbahn hatte, nahm sich des Elfmeters an, scheiterte jedoch mit einem schwachen Schuss an SG-Torwart Jeglinger.
Mit diesem verschossenen Elfmeter war das Spiel dann auch eigentlich gelaufen. An diesem Tag sollte für die Zweite einfach nichts zusammenlaufen und man musste schließlich froh sein, dass die Spielgemeinschaft das Ergebnis nicht noch höher schraubte und es nur bei einem 0:2 blieb.