20.09.2016 TSG Schwabenheim-TSVgg

Kreispokal: TSG Schwabenheim - TSVgg Ergeb: 4:5 n.V. ( 3:2 )

Derby-Kampf bis zum letzten Hemd

Torfolge: 0:1 (14.Min Elf.) Kai König, 1:1 (16.Min), 1:2 (24.Min) Philipp Mildner, 2:2 (32.Min), 3:2 (39.Min), 3:3 (46.Min) Kai Engemann, 4:3 (68.Min), 4:4 (71.Min) Andreas Klein, 4:5 (104) Marvin Kaulfuss

Aufstellung TSVgg: Hofmann H., Lanzerath, Dechent S., Baumgärtner, Antwerpes, König (68., Hintsch F.), Sinock, Klein, Mildner, Kaulfuss (120.+2, Hintsch T.), Engemann

Aufstellung Schwabenheim: Artl, Marx, Braun, Kasper (58., Haller), Rohn, Feser, Mastrocola, Haddad (66., Christ), Janetzko, Ertel, Hartmann (78., Eckhard)

Nach den negativen Ergebnissen der letzten Wochen stand der Ersten Mannschaft nun die dritte Runde des Kreispokals vor der Brust. Wie die Losfee entschied, sollte es zu „dem“ Derby gegen die TSG Schwabenheim aus der klassentieferen B-Klasse kommen. Ein Sieg war Pflicht, wollte man sich nicht den Ruf komplett beschädigen. Doch war auch klar, dass gerade dieses Spiel kein Selbstläufer werden würde - Derby eben.
Um es vorwegzunehmen: es wurde ein leidenschaftlich umkämpftes Spiel, mit einer unglaubliche Derby-Stimmung, vielen teils kuriosen Toren, zwei Platzverweisen nach hitzigen Situationen und einem 5:4-Sieg der Hoppe-Elf nach Verlängerung. Alles, was den Fußball so grandios macht, wurde in diesem Spiel geboten. Der Begriff „Derby“ wohl für dieses Spiel geschrieben und die beiwohnenden Zuschauer kamen über 120 Minuten voll auf ihre Kosten. 
Ganz hinwegtäuschen soll der Erfolg jedoch nicht, dass wieder einmal vieles nicht gepasst hat. Viele Fehlpässe prägten das Spiel der Ersten, immer wieder schlichen sich Ungenauigkeiten in das Aufbauspiel ein, teils kapitale Fehler führten zu einfachen Gegentoren, dumme Fouls, eine schlechte Chancenverwertung und zuweilen naiv geführte Zweikämpfe. Es gab so einiges auszusetzen am Spiel des TSVgg und so muss auch nach diesem Erfolg, so schön er eben sein mag, über das Wie Intern gesprochen werden.
Nicht unter den Tisch fallen soll dabei, dass Schwabenheim ein sehr gutes Pokalspiel gekommen wäre, als Ertel einen Kopfball an den Pfosten setzte. Zuletzte mussten Philipp Mildner und Doppeltorschütze Ertel das Spielfeld mit Gelb-Rot auch noch vorzeitig verlassen, was jedoch nichts mehr am Spielstand ändern sollte. Der Jubel war groß, als der Schiedsrichter das Spiel abpfiff. Kein gutes Spiel, aber man hat gekämpft und sich für eben diesen Kampf über 120 Minuten am Ende mit dem Einzug in das Pokalviertelfinale belohnen können, wo es nun am 11. Oktober zum BKlassen-Primus nach Frei-Weinheim geht