Kreispokal Mainz-Bingen (2. Runde): SV Klein-Winternheim II - TSVgg Stadecken-Elsheim II 1:0 (1:0)

Wolf-Truppe nur durch Erstmannschaftsspieler zu schlagen

SV Klein-Winternheim:
Bargenda F., Schmitt, Meier, Bargenda M., Vogel, Babakow, Schuster (67., Zimmermann),
Schäfer (77., Gabel), Köster (59., Pierzina), Himioben, Scharf

TSVgg Stadecken-Elsheim II:
Gilbrin, Hintsch T., Odelga, Dechent L., Lanzerath, Kegler Ph. (62., Seifert),
Rutsch, Ahmed, Krützfeld, Uphues (69., Scherffius), Doll (62., Leuschner)  

Tore:
1:0 Himioben (38.)

 

Florian Sieben I Neun Tage nach der Ersten Mannschaft ging auch die von Trainer David Wolf betreute Zweite in ihr Zweitrundenmatch des Kreispokals. Als Gegner wurde die zweite Mannschaft des SV Klein-Winternheim zugelost. Gegen die Mannschaft aus der C-Klasse war man, nach Ansicht auf die Tabelle und der guten Form, welche die Zweite zuletzt hatte, eigentlich Favorit. Doch Wolf ließ seine Mannschaft, im Vergleich zum 2:1 gegen Bingerbrück/Weiler, ordentlich durchrotieren und gab an diesem Abend einigen Spielern einen Startelfeinsatz, die in den letzten Wochen seltener zum Einsatz kamen. Ganz anders agierte da die Heimmannschaft aus Klein-Winternheim, die sich sogar mit Himioben und Schäfer aus der Bezirksliga-Mannschaft bedienten. Die Vorzeichen waren also mindestens wieder ausgeglichen und so begann auch das Spiel.

Die Zweite agierte, wie auch in den letzten Wochen, wieder aus einer stabilen Abwehrkette heraus. Aus dieser wollte man wieder einzelne Nadelstiche setzen, was zu Beginn auch gut gelang. Bereits nach zehn Minuten eine Ecke für den TSVgg. Scharf hereingetreten, gelang es den Hausherren nur unzureichend den Ball zu klären und Philipp Kegler setzte zu einem strammen Distanzschuss an, welchen der SV-Keeper nur mit einer Glanzparade an die Latte lenken konnte. Ein erstes Ausrufezeichen war gesetzt und man konnte sich in der Folgezeit auch weiterhin mit guten Kombinationen in die gegnerische Hälfte spielen. Dort jedoch fehlte allzu oft der letzte, entscheidende Pass und weitere Großchancen blieben aus. Ganz anders nach 38 Minuten bei den Gastgebern, bei denen zum ersten Mal die Klasse der Erstmannschaftsspieler Schäfer und Himioben aufblitzte. Ein gut vorgetragener Angriff per Doppelpass der Beiden und Himioben konnte zum schmeichelhaften 1:0 versenken.

Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause. Die Wolf und sein Team waren gewillt, nun noch einmal alles zu geben, um eine Runde weiter zu kommen. Direkt nach Wiederanpfiff sollte es auch schon zu einer ersten brenzligen Situation kommen. Langer Ball aus der eigenen Abwehr heraus auf Raiko Krützfeld, der den Ball im Strafraum annehmen und nur per Foulspiel gestoppt werden konnte. Elfmeter! Da der etatmäßige Schütze Wolf an diesem Abend nicht mit auf dem Feld stand, musste ein anderer ran. Kapitän Philipp Kegler übernahm Verantwortung, verschoss jedoch. Weiterhin 1:0. Die Zweite erhöhte den Druck, wollte nun unbedingt den Ausgleich, konnte sich jedoch kaum Abschlussmöglichkeiten herausspielen. Die Gastgeber beschränkten sich ausschließlich auf das Kontern, was jedoch kurz vor dem Ende fast für die vorzeitige Entscheidung gesorgt hätte, als ein SV-Akteur frei vor dem Tor stehend nur die Latte traf.

Alles Bemühen sollte an diesem Donnerstagabend nichts nutzen. Es sollte für die Zweite einfach kein Tor fallen und so gelang es der zweiten Mannschaft des SV Klein-Winternheim den knappen Sieg über die Zeit zu retten und somit in die dritte Runde des Kreispokals einzuziehen.