14.08.2016 TSV Wackernheim-TSVgg

Saisonstart in den Sand gesetzt

TSV Wackernheim – TSVgg Stadecken-Elsheim 3:1 (2:1)

TSV Wackernheim: Kauer, Reiter (53., Kleemann), Schwarzkopf, Herrmann (68., Anlauf), Schlosser, Riediger, Heinen, Koslowski, Lukas, Benner (85., Weiskopf), Krüger

TSVgg Stadecken-Elsheim: Klonek, Hintsch T., Lanzerath (58., Kaulfuss), Luff, Klein, Sinock, König, Hadzipasic (63., Seifert), Reinke, Antwerpes, Engemann

Tore: 0:1 Reinke (27.), 1:1 Engemann (30., ET.), 2:1 Benner (38.), 3:1 Benner (64.)

Saisonstart! Endlich wieder Spiele um drei Punkte. Es wurde Zeit, waren doch alle, Trainer wie Spieler, heiß darauf, dass es endlich wieder losgeht. Im ersten Spiel ging es direkt zum schweren Auftakt nach Wackernheim. Diese hatten vor der Saison den Aufstieg klar zum Ziel ausgegeben und sich dementsprechend verstärkt. Man war sich der Stärke des Gegners bewusst, wollte jedoch trotzdem unbedingt die drei Punkte einfahren.

So begann auch das Spiel vielversprechend und die Hoppe-Elf kam gut in die Partie. Defensiv gut gestaffelt gelang es früh, Möglichkeiten herauszuspielen. So scheiterte Tim Antwerpes nach zehn Minuten nur knapp. In dieser Phase des Spiels konnte man sich an solchen Szenen immer mehr pushen und nach 27 gespielten Minuten sollte der Aufwand endlich Früchte tragen. Mittelfeldmotor Andreas Klein leitete das 1:0 ein, das Vincent Reinke nach einem Doppelpass mit Tim Antwerpes erzielen konnte.

Die Freude war groß, jedoch sollte der Treffer auch einen Bruch in der Partie bedeuten. Die Lücken in der Formation zwischen Abwehr und Mittelfeld wurden nun immer größer und man ließ sich von den Gastgebern weit in die eigene Hälfte drängen. Gegentreffer mussten zwangsläufig folgen. Der Erste bereits drei Minuten nach dem Führungstreffer durch ein Eigentor von Kai Engemann, der versuchte eine Flanke der Wackernheimer zu klären. Die Mannschaft war nun von der Rolle und nur acht Minuten später folgte der Führungstreffer für die Gastgeber, erzielt durch Benner.

In der Halbzeitpause nahm man sich nun vor, wieder höher zu verteidigen, um so den Gegner mehr unter Druck zu setzen. Und zu Beginn der zweiten Hälfte schien es zunächst auch gut anzulaufen. Einige Möglichkeiten konnten erspielt werden, jedoch hatte keine von diesen zwingenden Charakter.

Es folgte, was kommen musste: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld, bereits in der letzten Saison eine Schwäche der Ersten, flog der Ball über Freund und Feind hinweg und der am zweiten Pfosten lauernde Benner konnte zum 3:1 einschieben.

Waren nun zwar noch 25 Minuten zu spielen, ließ einen das Gefühl nicht los, das dieser Treffer einem Genickbruch glich. Zwar konnten sich beide Mannschaften weitere Möglichkeiten erspielen, doch bis zum Schlusspfiff sollte kein weiterer Treffer erzielt werden.

Eine Niederlage zum Auftakt! Im Große und Ganzen wäre sicher mehr drin gewesen, da man den Wackerneheimer ebenbürtig war. Will man jedoch ganz oben mitspielen, sollte man weiterer Gegentore der einfachen Art abstellen.