17.04.2016 TSVgg II-SG Partenheim

Zweite Mannschaft zurück in der Spur

TSVgg Stadecken-Elsheim II – SG Partenheim 5:0 (2:0)

TSVgg Stadecken-Elsheim II: Hofmann, Dickescheid, Sieben, Luff, Hintsch T., Kegler Ph., Große Böckmann (58., Haar), Wolf D., Fassel (55., Krützfeld), Kegler P., Hadzipasic (70., Dechent L.)

SG Partenheim: Wesen, Denz, Kirmizielma, Heinz, Golla, Jung, Brummer (51., Dashting), Noack, Paventi (57., Bocian), Ullmer, Wenzel

Tore: 1:0 Fassel (23.), 2:0 Wolf D. (32.), 3:0 Wolf D. (46.), 4:0 Luff (48.), 5:0 Wolf D. (86.)

Einige Änderungen sollte das Heimspiel gegen die SG Partenheim beinhalten. Wieder mit an Bord bei den Aktiven war Lukas Fassel, der nach einer dreiviertel-jährigen Pause nun zurück war und gleich einmal den Sturm beleben sollte. Des Weiteren stießen mit Silas Große Böckmann, Lenny Hadzipasic, Timo Hintsch, Daniel Dickescheid und David Wolf gleich fünf Spieler aus der Ersten Mannschaft hinzu. Das Ziel war klar. Den Klassenerhalt erreichen und dafür musste an diesem Sonntagmittag ein Sieg her.

Getreu diesem Motto begann dann auch eine nun in ihrem spielerischen Element stark verbesserte Mannschaft, auch wenn gerade vom Start weg gerade auf den zentral defensiven Mittelfeldpositionen noch etwas nervös agiert wurde. Doch man nahm den Kampf an und konnte den Gästen aus Partenheim gleich zeigen, wer heute Herr auf dem eigenen Sportplatz ist. Immer wieder suchte man den präzisen Aufbau über die Innenverteidiger Alexander Luff und Florian Sieben über die Zentrale, um dann schnell über die schnellen Außenspieler vor das Tor zu gelangen. Einige kleinere Möglichkeiten sprangen so heraus, aber entweder fehlte noch der letzte Wille, oder der gut aufgelegte Keeper der Gäste konnte noch parieren. Bis zur 23. Minute, als endlich das erlösende 1:0 fallen sollte. Ausgerechnet Rückkehrer Lukas Fassel war der Schütze, nachdem er aus dem Zentrum von Silas Große Böckmann angespielt wurde, noch einen SG-Verteidiger verlud und von halblinker Position aus den Ball in das lange Eck schoss.

Der Dosenöffner für das Spiel der Zweiten, die auch gleich einen weiteren Treffer nachlegen wollte und neun Minuten später war es auch so weit. David Wolf war auf die linke Außenbahn ausgewichen, zog von dort in den Strafraum, doch statt den Ball auf den frei stehenden Lukas Fassel ins Zentrum abzuspielen, spielte der rechte Mittelfeldspieler noch einen Gegenspieler aus und versenkte den Ball im kurzen Eck. 2:0, doch man wollte nachlegen. Einzig, es sollte kein weiterer Treffer mehr in Halbzeit eins gelingen. Zu sorglos ging man mit besten Chancen und so sind gerade weitere Möglichkeiten von David Wolf und Lukas Fassel zu nennen, die allein einen höheren Spielstand hätten herausschießen können.

Doch so blieb es beim 2:0. Ein verdientes, jedoch auch ein noch nicht all zu sicheres Ergebnis und man hatte noch zu sehr das Spiel in Dietersheim im Kopf, als man sich nach einer auch gut gespielten ersten Halbzeit direkt nach Wiederanpfiff den vorentscheidenden Treffer einhandelte. Ein Szenario, dass man dieses Mal unbedingt verhindern wollte und so appellierte jeder daran, die Konzentration möglichst hoch zu halten.

Halbzeit zwei begann und das vorgenommene wurde besser umgesetzt, als jeder zu denken bereit war. Gerade einmal eine Minute gespielt und der Ball zappelte schon wieder im Netz der Gäste. Der Ball von Florian Sieben auf die linke Außenbahn zu Lenny Hadzipasic gegeben, der mit einem Flankenlauf, einer punktgenauen Hereingabe und im Zentrum war es der eingerückte David Wolf, der keine Probleme damit hatte, den Ball direkt ins rechte Eck zu versenken. Es sollten keine zwei Minuten vergehen und die Zweite hatte wieder Grund zum jubeln und das Spiel endgültig entschieden. Ecke von rechts von Pierre Kegler. Der bei Ecken sonst sehr sicher agierende SG-Keeper konnte den Ball nicht weit genug klären, David Wolf brachte den Ball per Kopf wieder gefährlich ins Zentrum, wo Alexander Luff genau richtig stand und den Ball aus vier Metern über die Linie bringen konnte.

4:0. Das Spiel nun gelaufen. Von Partenheim kam nun kaum noch Gegenwehr und auch die Zweite fuhr das Tempo etwas zurück. Das Spiel verflachte etwas und den Gästen bot sich so doch noch die eine oder andere Chance. Doch an diesem Tag sollte endlich auch einmal hinten die Null stehen und mit einem herausragend aufgelegten Hauke Hofmann im Tor sollte das auch gelingen. Ein letztes Hurra dann noch einmal kurz vor Schluss. Über links wurde der inzwischen eingewechselte Raiko Krützfeld auf die Reise geschickt, der den Ball ins Zentrum brachte, wo diesen David Wolf annehmen und in die linke Ecke verwandeln konnte. Die dritte Bude für den Torjäger. Keine Frage, wer an diesem Mittag Spieler des Spiels war.

Wenige Minuten später war Schluss und der Jubel war groß. Nach einem Negativlauf konnte man endlich wieder ein Spiel für sich entscheiden und sich so endgültig zurückmelden im Abstiegskampf. Die Leistung machte Mut, kann aber auch nur der Beginn sein einer noch immer unglaublich schweren Mission: Klassenerhalt.