18.10.2015 Fid.Ockenheim-TSVgg

B-Klasse: SV Fidelia Ockenheim - TSVgg II  Ergeb: 5:1 (2:0)

Passabel gespielt – das reicht jedoch nicht mehr

SV Fidelia Ockenheim: Berlin N., Maier, Nessbach, Dickenscheid (63., Berlin M.), Lorenz, Grünewald, Huber, Parrella, Bender, Hanss, Schweikhard (66., Baldenbach)

TSVgg Stadecken-Elsheim II: Hofmann, Sattler, Friedel (80., Autenheimer), Engemann, Scherffius, Kegler Ph., Krützfeld, Dickescheid, Emmerich (70., Doll), Luff (81., Cramer), Kegler P.

Tore: 1:0 Nessbach (15.), 2:0 Dickenscheid (40.), 3:0 Dickenscheid (52.), 4:0 Parrella (60.), 4:1 Luff (61.), 5:1 Grünewald (82.)

Gelb-Rote Karte: Autenheimer (86., wiederholtes Foulspiel)

Nächste Chance für die zweite Mannschaft, Punkte zu sammeln. Wieder geht es, mit dem Gegner aus Ockenheim, welche vor der Saison personell von dem Rückzug der zweiten Ingelheimer Mannschaft profitieren konnten, gegen ein Team, welches um den Aufstieg mitspielt. Wieder gab es auf den ersten Blick nichts zu verlieren, doch gewinnen sollte man so langsam, um nicht komplett den Anschluss zu verlieren.

Und so ging es, personell umgekrempelt, in die Partie, welche sich anfangs gut ansehen ließ, zeigt die Mannschaft von Andreas Autenheimer doch ein paar sehr gelungene Spielzüge. Doch schnell dann auch das zu erwartende Bild. 15 Minuten waren gespielt, da sollte es ein direkt verwandelter Freistoß von Nessbach sein, welcher die nächste Niederlage der Zweiten einleiten sollte, erzielte Dickenscheid sogar noch vor der Halbzeit das vorentscheidende 2:0. Nach der Halbzeit das gleiche Bild. Riesenchance durch Comebacker Alexander Luff, doch der Ball wollte auch heute einfach nicht über die Linie gehen. Die Zweite öffnete nun die zwangsläufig die Abwehr, um den Versuch zu unternehmen, noch einmal heranzukommen, dies konterten die Gastgeber jedoch gnadenlos aus und erhöhten bis zur 60. Spielminute wiederrum durch Dickenscheid und durch Parrella auf 4:0. Lichtblick: in seinem zweiten Versuch gelang Alexander Luff, vorbereitet durch Pierre Kegler, im direkten Gegenzug das 1:4. Dies sollte jedoch nicht mehr als ein Ehrentreffer bleiben.

Die Ockenheimer wurden nun noch einmal ihrer Favoritenrolle gerecht, hielten den Gegner vom eigenen Tor fern und erzielten letztlich in der 82. Minute durch Grünewald den 5:1 Endstand. Unrühmlicher Schlusspunkt dieses Spiels sollte dann noch der Platzverweis von Patrick Autenheimer darstellen, dem es nach seiner Einwechslung in der 80. Minute gelang, innerhalb von sechs Minuten erst die gelbe und schließlich noch die Ampelkarte gezeigt zu bekommen. Unnötig!

Was bleibt ist der immer selbe Spruch: passabel gespielt. Allzu lange sollte man sich hinter dieser Floskel jedoch nicht mehr verstecken, denn der Abstieg, auch wenn noch nicht einmal die Hinrunde beendet ist, ist näher denn je. Es müssen Punkte her, ob passabel oder dreckig!