04.10.2015 SG Partenheim-TSVgg II

Eine gute Halbzeit macht Mut – reicht aber nicht

SG Partenheim – TSVgg Stadecken-Elsheim II 4:2 (2:0)

SG Partenheim: Wesen, Langer, Held, Schmuck, Heinz (73., Brummer), Golla, Jung, Dashting, Noack, Paventi (30., Ulmer), Hirano (64., Kirmizielma)

TSVgg Stadecken-Elsheim II: Wingenfeld, Haar, Friedel, Odelga, Prigge, Kegler Ph., Krützfeld, Rutsch, Klein (45., Uphues), Kegler P. (77., Cramer), Autenheimer (66., Doll)

Tore: 1:0 Noack (11.), 2:0 Hirano (44.), 2:1 Doll (70.), 3:1 Jung (72., FE.), 4:1 Brummer (77.), 4:2 Kegler Ph. (83.)

Es hat schon etwas von einem kleinen Derby, wenn der TSVgg Stadecken-Elsheim II vor 150 Zuschauern in Partenheim spielt. Doch an solchen Geplänkel war man an diesem 10. Spieltag aufgrund der prekären unserer Zweiten nicht interessiert, wollte man doch einfach den negativen Lauf von neun sieglosen Ligaspielen in Folge endlich ein Ende setzen und den ersten Dreier einfahren. Um es vorweg zu nehmen: trotz wieder einmal ansprechender Leistung sollte es wieder nicht gelingen.

Doch von Anfang: aufgrund der Tabellensituation ging man gegen die SG Partenheim natürlich als krasser Außenseiter in die Partie, was man vom Start weg erst einmal nicht merkte und die ersten zehn Minuten klar dominierte. Höhepunkt sollte die Chance zur Führung durch Pierre Kegler sein, welche er aber nicht nutzen konnte.

Dann folgte leider das alte Bild: Partenheim kam erstmals gefährlich vor das Tor der Zweiten und schaffte es nach elf Spielminuten durch Max Noack in Führung zu gehen. Was folgte, war jedoch nicht das Ergeben in das eigene Schicksal, sondern man nahm den Kampf an und hielt gut dagegen. Doch wenn man mal unten steht, hat man eben das Pech an den Stiefeln kleben. So auch momentan die Zweite in der 44. Spielminute, als der Schiedsrichter einen klar im Aus befindlichen Ball nicht sieht und aus dem sich ergebenden Angriff die Gastgeber durch Keita Hirano auf 2:0 erhöhen konnten.

Doch auch das entmutigte die Jungs nicht und auch in der zweiten Halbzeit erkämpfte man sich einige Chancen. Schließlich konnte man sich in der 70. Minute endlich belohnen, nachdem Benjamin Doll einen Eckball im Zentrum verwerten konnte und den Anschlusstreffer erzielte. Die Freude hielt jedoch nur. War man nun zwar in einer Drangphase, man sogar noch einen klaren Handelfmeter verweigert bekam und auch Julian Prigge eine hochkarätige Möglichkeit vergab, war es der Gegner aus Partenheim, welcher einen Strafstoß zugesprochen bekam, welcher Thiemo Jung verwandeln konnte. Der Drops war nun gelutscht und den Partenheimern gelang in der 77. Minute soagr noch, durch Marc Brummer auf 4:1 zu erhöhen. Jedoch konnte der wieder einmal starke Philippe Kegler durch einen direkt verwandelten Freistoß noch einmal verkürzen (83.), aber mehr als Ergebniskosmetik konnte nicht mehr betrieben werden.

Am Ende steht eine weitere Niederlage und ein Ergebnis, welches viel zu hoch ausgefallen ist und in keiner Weise den Spielverlauf widerspiegelt. Es sind klare Fortschritte bei der zweiten Mannschaft zu beobachten, jedoch sollte dann doch auch einmal ein Spiel gewonnen werden...schon für die Moral!